Articles from Februar 2017

Teilnahme an eQualification-Tagung 2017

Am 20.02.2017 und 21.02.2017 fand die Fachtagung „eQualification 2017“ in Berlin statt. Es trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte aus dem Förderprogramm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“, um die aktuellen Projektstatus vorzustellen und etwaige Projektergebnisse zu diskutieren. Das Projekt EPICSAVE brachte sich mit aktuellen Einblicken und Diskussionen in den Programmpunkt „sprechen – zeigen – social!“ ein.

Teilnahme an den WATN 2017

Die alljährlich Anfang Februar (12.02.2017 – 13.02.2017) in Kiel, dieses Jahr bereits zum 13. Mal ausgerichteten, WATN richten sich an Ärzte, die auf dem Gebiet der außer- und innerklinischen Notfallmedizin wissenschaftlich tätig sind und auf der Veranstaltung aktuelle Forschungsergebnisse, incl. „work in progress“, intensiv diskutieren. Es nahmen ca. 80 Vertreter von Universitätskliniken, großen akademischen Lehrkrankenhäusern und Forschungsinstituten teil.

Das Vortragsformat umfasst freie Vorträge von 8 Minuten Dauer mit anschließender 4-minütiger Diskussion. Der von Dr. Thomas Luiz, Fraunhofer IESE, vorgetragene Bericht über „ EPICSAVE“ mit dem Titel „Das Projekt EPICSAVE: Serious games und virtuelle Welten in der Ausbildung von Notfallsanitätern- ein erster Zwischenbericht“ stieß bei den Zuhörern auf reges Interesse. In einer kurzen informellen Umfrage unter den Teilnehmern zeigte sich, dass digitale Medien in den Institutionen der Teilnehmer am ehesten in Form von multimedialen Präsentationen bei Vorträgen und Seminaren, z. T. auch im Rahmen von („klassischem“) E-learning, eingesetzt werden. Mit Serious games und/oder Virtual reality-Umgebungen hatten bislang lediglich Teilnehmer aus zwei der teilnehmenden Institutionen schon konkrete Erfahrungen im beruflichen Umfeld gesammelt, jeweils im Rahmen öffentlich geförderter Projekte. Besonderes Interesse an EPICSAVE zeigten die Notfallmediziner des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm/Donau, da in der Bundeswehr derzeit ein Serious Games-Projekt im Bereich der Ersthelferausbildung realisiert wird. Für Juli 2017 wurde ein intensiver Erfahrungsaustausch inkl. einer Demo von EPICSAVE im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm vereinbart.

1. Beiratstreffen und 4. Konsortialtreffen

Das neue Jahr begann für das EPICSAVE-Projekt mit dem ersten Treffen zwischen Beirats- und Konsortialmitgliedern am 19.01.2017 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin.

Das 1. Beiratstreffen war der Startschuss in eine konstruktive Zusammenarbeit zur Optimierung der übergeordneten Praktikabilität, zur Erweiterbarkeit zu anderen Medizin- und Pflegeausbildungsberufen und zur Entwicklung weiterer Schnittstellen zur Veröffentlichung und Verbreitung der Projektinhalte. Im Fokus stand der Austausch der unterschiedlichen Perspektiven und Erwartungen die einerseits innerhalb der verschiedenen Partner des Konsortiums und zweitens auch innerhalb des Beirats existieren. Zweitens gab es die Möglichkeit aktuelle VR-Hardware und -Anwendungen selbst auszuprobieren; auch ein aktueller Projektprotoyp mit Mehrbenutzer-Szenario konnte von den Teilnehmern getestet werden. Somit wurde EPICSAVE für alle Beteiligten zu einem greifbaren und interdisziplinären Erlebnis. Die Resonanz war entsprechend positiv und die Erwartungen hinsichtlich der Fertigstellung des 1. Prototyps sind geschürt.

Im Anschluss am Nachmittag sowie am folgenden Freitag, dem 20.01.2017, fand das 4. Konsortialtreffen ebenfalls an der Hochschule statt. Neben der Auswertung des Beiratstreffens, war die Besprechung der Tätigkeiten aus den Arbeitspaketen und die Planung für 2017 der wesentliche Inhalt des Treffens. Vor allem der zwischen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und TriCAT vereinbarte agile Entwicklungsprozesses wurde im Detail mit den restlichen Konsortialpartnern besprochen und abgestimmt. In diesem Zusammenhang wurde mit den Bildungspartnern auch auf Grundlage des didaktischen und medientechnischen Konzepts, das als Grundlage für den Entwicklungsprozess in Arbeitstreffen zwischen dem Fraunhofer Institut IESE, TriCAT und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ausgearbeitet wurde, der Evaluierungsprozess im Sommer und Herbst 2017 besprochen.